“Als Linker gegen Islamismus” – Lehrer Daniel Krause im Interview

Cover-KrauseDer Gymnasiallehrer Dr. Daniel Krause ist promovierter Soziologe und kämpft gegen islamischen Fanatismus, stets konsequent aus einer politisch “linken” Perspektive. Für Aufruhr sorgte 2013 sein Buch “Als Linker gegen Islamismus”, ein weiteres Buch ist 2014 unter dem Titel “Allahs ungeliebte Kinder” erschienen. Wir haben ein Interview mit dem Kölner Autor geführt über seine Motivation als islamkritischer Humanist, Feminist, Homosexueller und Tierrechtler.

Frage: Herr Dr. Krause, über ein Jahr lang waren Sie bei vollem Lehrergehalt vom Dienst freigestellt, unter anderem auch zu Ihrem eigenen Schutz. Empfanden Sie das als notwendig?

Krause: Wer sich mit Islamisten anlegt, bedarf wahrlich besonderen Schutzes. Radikale Islamisten und Linksextremisten haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass sie nicht davor zurückschrecken, couragierte Islamkritiker zu töten. Man denke an die Ermordung der Niederländer Pim Fortuyn und Theo van Gogh. Oder an den einen islamistischen Mordanschlag gegen Lars Heedegard. Und nicht ohne Grund stehen Ayaan Hirsi Ali und andere Islamkritiker unter permanentem Polizeischutz.

Frage: Wie empfinden Sie diese besondere Situation? Wünschen Sie sich manchmal ein “ganz normales Leben” zurück? 

Krause: In dieser Situation liegt eine große Chance. Ich nutze meine volle Energie, um durch Öffentlichkeitsarbeit die Bevölkerung aufzurütteln und gegen den radikalen Islamismus zu mobilisieren. Das Buch “Als Linker gegen Islamismus” soll ein wesentlicher Schritt dahin sein, ebenso die Lesungen, bei denen ich zugesagt habe.  Zur Zeit schreibe ich zudem noch an einem zweiten, ebenfalls islamkritischen Buch. Dieses wird bei einem anderen Verlag erscheinen, baut inhaltlich jedoch auf dem ersten Buch auf.

Frage: Bereits im Buchtitel betonen Sie, ein “Linker” zu sein. Was macht denn eine explizit “linke” Islamkritik aus? 

Krause: “Linke” Werte sind für mich: Gleichberechtigung von Frauen und Männern, von Mädchen und Jungen, von Homosexuellen und Heterosexuellen, gewaltfreie Kindererziehung sowie Trennung von Staat und Kirche. Ich bin dankbar dafür, dass die Generation der 68er diese Werte in Deutschland etabliert hat. Leider ist ausgerechnet vielen “linken” Milieus nicht bewusst, wie sehr der radikale Islam genau diese Werte bedroht. In islamistischen Ländern werden Frauen bei Ehebruch hingerichtet, und es werden Homosexuelle zu Tode gefoltert. Dazu darf man als Linker nicht schweigen. Zu schweigen wäre ein Verrat an linken Errungenschaften. Nun zum Unterschied zwischen “linker” und “rechter” Islamkritik: “Rechte” Islamkritiker spielen gerne Religionen gegeneinander aus. Sie verherrlichen das Christentum, während sie den Islam verteufeln. Das finde ich intolerant. Hinter der Islamkritik rechter Parteien verbirgt sich oft pure Fremdenfeindlichkeit. Als Linker sieht man alle Religionen gleichermaßen kritisch.

Frage: Im Untertitel Ihres Buches wird Ihre Homosexualität betont. Warum?

Krause: Neben Frauen gehören Atheisten, Juden und Schwule zu denjenigen Bevölkerungsgruppen, die vom Islamismus besonders stark bedroht sind. Wo die Scharia gilt, werden Schwule energisch verfolgt und hingerichtet. In vielen islamischen Ländern steht auf Homosexualität die Todesstrafe. Und auch in Deutschland steigt die Gefahr: Immer wieder sehe ich Informationsstände von Salafisten in deutschen Großstädten. Mit einigen dieser Salafisten habe ich gesprochen, um ihre Haltung zu ergründen. Meine schlimmsten Befürchtungen wurden stets übertroffen: Lauthalts verkünden viele Salafisten, dass Juden weniger Wert sind als Affen und dass Schwule weniger Wert sind als Schweine. Ich kann nur sagen: Wehret den Anfängen.

Frage: Sicher haben Sie auch im Schulalltag mit Islamismus zu tun gehabt. Geht Ihr Buch darauf ein?

Krause: Ein besonderer Schwerpunkt meines Buches liegt auf dem islamischen Religionsunterricht, der sich im deutschsprachigen Raum an staatlichen Schulen immer weiter ausbreitet. Es gibt begleitende, repräsentative Forschung über die Einstellungen der muslimischen Religionslehrer, und die Ergebnisse sind erschreckend: In dieser muslimischen Lehrerschaft sind radikaler Islamismus und Demokratiefeindlichkeit weit verbreitet. Eine muslimische Religionslehrerin hat nachweislich im Unterricht die Meinung vertreten, dass Homosexuelle verbrannt werden müssen. Die Schulpolitik hat es zugelassen, dass solche abscheulichen Ideologien Einzug in die staatlichen Schulen erhalten.

Frage: Angenommen, zwei schwule Schüler würden sich auf einem Schulhof küssen. Was würde infolgedessen passieren?

Krause: Es kommt relativ selten vor, dass sich zwei schwule Schüler überhaupt trauen, sich in der Schule zu küssen. Viele trauen sich ja nicht mal, sich in der Schule zu outen. Sie befürchten zu Recht, diskriminiert zu werden. Die Angst vor körperlichen Attacken ist berechtigt, es gibt sogar radikale Muslime, die Homosexuellen ganz unverblümt mit „Kastration“ drohen. Repräsentative Studien belegen, dass die Abneigung gegen Homosexuelle bei türkischstämmigen Schülern um ein Vielfaches größer ist als bei deutschen. Manche verblendeten Multikulti-Pädagogen mögen dieses nicht wahrhaben und ignorieren dieses Problem. Damit liefern sie homosexuelle Schüler den radikalen Muslimen geradezu ans Messer. 

Frage: Linke könnten Ihnen nun vorhalten: Auch im Christentum hat Schwulenhass eine lange Tradition! Was entgegnen Sie diesen Linken?

Krause: Mein Buch stellt durchaus klar, dass Frauenfeindlichkeit und Homophobie auch im Christentum eine traurige Tradition haben. Ich verabscheue die Frauenfeindlichkeit und die Homophobie des Papstes zutiefst. Dennoch belegen die repräsentativen Studien: Christen in Deutschland sind heutzutage weniger gewaltbereit, je gläubiger sie sind. Bei Muslimen in Deutschland ist es genau umgekehrt: Je gläubiger, desto brutaler! Es sind nicht die Zeugen Jehovas, die nachts in U-Bahnen auf Schwule losgehen oder Frauen sexuell-handgreiflich belästigen. Homophobie und frauenfeindlicher Sexismus sind hingegen unter muslimischen Männern weit verbreitet. Viele Frauen und viele Schwule trauen sich längst nicht mehr, in bestimmte Stadtteile zu gehen.

Frage:  Viele Jahre lang waren Sie professionell in der schwul-lesbischen Jugendarbeit tätig. Stimmt es, dass Sie hierbei „Ehrenmorde“ an homosexuellen Muslimen erlebten?

Krause: Ich schildere in meinem Buch reale Fälle sogenannter „indirekter“ Ehrenmorde. Die betroffenen muslimischen Jugendlichen begangen Selbstmord, nachdem sie von ihren Familien aufgrund ihrer Homosexualität verstoßen wurden. Ein Kapitel meines Buches handelt unter anderem von einem Mädchen, das dem Kopftuchzwang unterlag und bereits einem bestimmten Mann als Ehefrau  versprochen worden war. Weil dieses Mädchen jedoch lesbisch war, kam es zur tödlichen Katastrophe. Neben diesen „indirekten“ Ehrenmorden gibt es natürlich auch „direkte“ Ehrenmorde an Homosexuellen, verübt von Familienmitgliedern. Besonders Fälle aus der Türkei sind bekannt und versetzten viele türkische Schwule in Angst und Schrecken.

Frage:  Von Seiten der  Lesben- und Schwulenbewegung in Deutschland wird recht wenig über solche Fälle bekannt gegeben. Woran liegt das?

Krause: Innerhalb dieser Bewegung haben bestimmte, leider einseitige Perspektiven die Meinungsführerschaft inne. Volker Beck und Claudia Roth kritisieren leidenschaftlich gerne den Papst wegen dessen Homophobie, doch zum noch viel homophoberen Islamismus schweigen sie. Die Grünen stecken in dem Dilemma, sowohl homosexuelles wie auch muslimisches Wählerklientel bedienen zu wollen. Viele Muslime hegen Sympathien für den radikalen Islamismus, das haben Studien eindeutig ergeben. Die Grünen wollen keines ihrer Klientele verschrecken.

Frage:  Basiert die linke Untätigkeit gegenüber dem Islamismus auch auf der Angst, in die „rechte Ecke“ gestellt zu werden?

Krause: Sicher. Man denke nur an die Niederlande, denen sich ein ganzes Kapitel meines Buches widmet. Der homosexuelle Politiker Pim Fortuyn hatte völlig zu Recht die Homophobie vieler Muslime zum Wahlkampfthema gemacht. Daraufhin wurde er von linken Medien als „rechtsextrem“ dargestellt. Diesen Medien ist rückblickend geistige Brandstiftung mit Todesfolge vorzuwerfen. Fortuyn wurde am 6. Mai 2002 in Hilversum von einem Linksextremisten erschossen. Der Täter gab es Motiv an, Muslime schützen zu wollen. Geistige Brandstiftung wie damals gegen Fortuyn wurde später in Deutschland zum Beispiel gegen Sarrazin und Buschkowsky betrieben. Wir sehen daran, dass Islamkritik ein „gefährliches Terrain“ ist, insbesondere in Deutschland, wo unreflektierte Linke gern die Rassismus-Keule schwingen.

Frage:  In Ihrem Buch betonen Sie, dass die Niederländer uns Deutschen mittlerweile in ihren „Lernprozessen“ voraus sind. Wie ist das gemeint?

Krause: Die politischen Morde an Pim Fortuyn und Theo van Gogh führten zu einer breiten Diskussion. In der Folge ersetzten die Niederlande ihre naive „Multikulti-Politik“ endlich durch eine moderne Form von Patriotismus. Sie begannen selbstbewusst, westlich-humanistische Errungenschaften zu verteidigen. Zu diesem modernen Patriotismus zählt das Bekenntnis zur Gleichberechtigung von Frauen und sexuellen Minderheiten. Es liegt in der Natur der Sache, dass gerade auch Feministen und Homosexuelle diesem Patriotismus von ganzem Herzen zustimmten. Deutschland kann von Holland lernen. Auch wir sollten unsere westliche Toleranz gegen islamistische Intoleranz verteidigen. Pim Fortuyn gilt in den Niederlanden mittlerweile als großer Volksheld.  

Frage:Zu Fortuyns Nachfolger Geert Wilders haben Sie ein zwiespältiges Verhältnis. Warum?

Krause: Ich schätze an Geert Wilders, dass er die Rechte von Frauen und Homosexuellen gegen den Islamismus verteidigt.Er kritisiert den Islam, ohne das Christentum zu verherrlichen. Kritisch sehe ich die Art seiner Proklamation. Er formuliert mitunter allzu hetzerisch und nicht gerade konstruktiv. Das wurde gerade in den letzten Tagen wieder deutlich, Wilders hat sich erheblich radikalisiert. Er weigert sich, zwischen „Islam“ und „Islamismus“ zu differenzieren. Damit steht Wilders meinem Ziel entgegen, auch moderate Muslime in den Kampf gegen Islamismus mit einzubeziehen. Diese moderaten Muslime würde man unnötig verschrecken, wenn man auf eine pauschale Verurteilung des „Islams“ besteht.

Frage: Ist Ihre Differenzierung zwischen „Islam“ und „Islamismus“ also bloß diplomatische Taktik? Oder wo liegt für Sie der Unterschied zwischen „Islam“ und „Islamismus“?

Krause: Der Islam ist eine große Weltreligion mit zahlreichen Auslegungsmöglichkeiten. Innerhalb dieser stellt der Islamismus eine Extremform dar. Islamisten stellen ihre Religion über alle demokratischen Verfassungen, für sie ist ihre Religion zugleich auch eine politische Ideologie ohne Kompromisse. Islamisten sind „verfassungsfeindlich“, das hat der deutsche Verfassungsschutz eindeutig festgestellt. Demnach der Islamismus sogar gefährlicher als der Rechtsextremismus. Islamisten verzeichnen in Deutschland immer stärkeren Zulauf, und auch ihre Gewaltbereitschaft steigt. Viele rufen zum Mord an hochrangigen Politikern auf sowie zur Tötung von Juden, Schwulen und Atheisten.    

Frage: Werden solche Mordaufrufe nicht durch das Zeigen von Mohammed-Karikaturen und –Schmähfilmen provoziert? Sollte man solche medialen Provokationen verbieten?

Krause: Wir sollten unsere Medienfreiheit auf keinen Fall einschränken! Wir dürfen religiösen Ansprüchen fremder Kulturen nicht um jeden Preis nachgeben. Die gesamte Epoche der Aufklärung verdanken wir einer Streitkultur, die sich über religiöse Denkverbote hinwegsetzte. Dem freien und frechen Wort gegenüber religiösen und anderen Autoritäten verdanken wir unseren humanistischen Fortschritt. Wir sollten keinen Verrat hieran üben, erst recht nicht in positiver Korrelation zu angedrohter Gewalt. Denn damit würden wir ein fatales Signal aussenden, nämlich dass Gewaltandrohung sich lohnt. Unsere Gegner würden uns immer stärker erpressen, um ihre absurden religiösen Sonderwünsche durchzusetzen.

Frage: Auch Ihre Schüler werden Ihr Buch lesen. Sicher haben Sie auch muslimische Schüler. Was meinen Sie, wie diese auf Sie reagieren werden? Können Sie muslimischen Schülern noch unvoreingenommen begegnen?

Krause: Wie gesagt, ich trenne zwischen „Muslimen“ und „Islamisten“. Diese beiden Worte unterscheiden sich genauso stark voneinander wie die beiden Worte „Deutsche“ und „Neonazis“. Wenn Lehrer gegen Neonazis demonstrieren, wirft man ihnen auch nicht vor, dass sie gegenüber deutschen Schülern voreingenommen sein könnten.

Frage: In Ihrem Buch gehen Sie intensiv auf Schwimmunterricht ein. Worum geht es dabei genau?

Krause: Viele streng muslimische Eltern verweigern ihren Töchtern die Teilnahme am Schwimmunterricht. Begründung: Die Mädchen würden dort ihre männlichen Mitschüler mit freien Oberkörpern zu Gesicht bekommen. Mit manchen Schulen gab es deswegen abenteuerliche Auseinandersetzungen. Aus Protest gegen den Schwimmunterricht wurden schon Kinder von bestimmten Schulen abgemeldet. Anhand dieser Thematik lässt sich das Rückgrat deutscher Schulkultur gegenüber dem radikalen Islam analysieren.

Frage: Wo wir nochmal beim Thema ‚Schule‘ sind: Die NRW-Landesregierung sieht im islamischen Religionsunterricht an staatlichen Schulen ein wichtiges Zeichen für Muslime, nämlich ein Zeichen für „Teilhabe und Partizipation“.

Krause: Tatsächlich ist es besser, wenn Kinder an staatlichen Schulen als in gefährlichen Hinterhof-Moscheen ihren Religionsunterricht erhalten. Zu hinterfragen ist jedoch, wie die Landesregierung bei der konkreten Umsetzung vorgegangen ist: Über Unterrichtsinhalte und Lehrbefugnisse entscheiden im Land NRW sehr konservative muslimische Verbände. Liberale Muslime wie z.B. Aleviten beklagen zu Recht, vernachlässigt worden zu sein. Die Landesregierung sollte besser darüber nachdenken, mit welchen Verbänden sie kooperieren will. „Die Geister, die man ruft, wird man so schnell nicht wieder los.“ Bereits jetzt setzen bestimmte konservative Islamverbände das Land NRW erpresserisch unter Druck. Deshalb wurde der liberale muslimische Professor, der für die gesamte Lehrerausbildung zuständig war, durch einen sehr konservativen Nachfolger ersetzt. Auch dieses perfide Vorgehen der Islamverbände durchleuchtet mein Buch im Detail.

Frage: Nicht nur gegen Schwimmunterricht, auch gegen Sexualkunde machen viele muslimische Eltern mobil. Geht Ihr Buch auch hierauf ein?

Krause: Im Berliner Landtagswahlkampf hetzte eine muslimische Elterninitiative auf Flyern gegen Homosexuelle: „Kinder schützen – gegen das Schulfach Schwul!“ Damit attackierten sie eine Toleranz-Offensive der Landesregierung. Diese wollte das Mobbing sexueller Minderheiten bekämpfen und hatte deswegen Unterrichtsmaterialien über sexuelle Vielfalt herausgegeben. Diese radikale muslimische Elterninitiative hetzte auf ihren Flyern: „Durch die werbende Darstellung der homosexuellen Lebensform wird das Recht der Eltern auf Vermittlung der eigenen Werte ausgehebelt. Wir dürfen nicht mehr entscheiden, wovor wir unsere Kinder bewahren wollen.“

Frage: Warum ist es denn so wichtig, Homosexualität im Unterricht zu behandelt? Und warum fordern Sie in Ihrem Buch, dieses schon ab der Grundschule zu tun?

Krause: Es geht dabei nicht um Sexualkunde, sondern um „Familienkonstellationskunde“. Kinder leben heutzutage sowohl innerhalb der klassischen Ehe wie auch innerhalb gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften auf. Es muss eine Selbstverständlichkeit sein, dass Schule auf diese Vielfalt von Lebensformen hinweist.

Frage:  Wie ist es überhaupt, als offen-homosexueller Lehrer zu unterrichten?

Krause: Man halte sich vor Augen, wie sich ein Lehrer zu Beginn eines Schuljahres seiner Klasse vorstellt. Üblicherweise erzählt er dabei auch das ein oder andere Private, zum Beispiel von Frau und Kindern. Und das ist gut so, denn Schüler möchten ihren Lehrer als Menschen wahrnehmen, und persönliche Einblicke machen ihn authentisch. Nun folgendes Szenario: Der Lehrer ist homosexuell und tut kund, dass er mit einem Mann verheiratet ist. Dann beschweren sich Eltern bei der Schulleitung: Warum tut der Lehrer seine „Bettgeschichten“ kund? Obwohl der Lehrer lediglich seinen Familienstand erklärt hat, wird er auf sexuelle Aspekte im engeren Sinne reduziert und misstrauisch beargwöhnt.

Frage: In einem Interview haben Sie gesagt, dass es in der Partei Pro NRW von „abscheulichen Nazis“ nur so wimmele. An wen dachten Sie dabei konkret?

Krause: Es gibt in den Parteien „Pro Köln“, „Pro NRW“ und „Pro Deutschland“ viele militante Abtreibungsgegner. Für mich ist Abtreibung jedoch ein Grundrecht von Frauen. Militante Gegnerschaft zum Abtreibungsrecht ist für mich ein Indikator für Faschismus. In den genannten drei Parteien gehört besonders Lars Seidensticker zu den Personen, deren Positionen ich besonders verachte. Wer Frauen dazu zwingen will, gegen ihren Willen ein Kind auszutragen, ist für mich ein abscheulicher „Frauenschänder“.

Frage: Der offen homosexuelle Pro-Köln-Politiker Michael Gabel hält mitreißende Reden gegen muslimischen Schwulenhass. Mit diesem Politiker müssten Sie doch durchaus auf einer Linie sein, oder?  

Krause: Ich habe Michel Gabel einmal am Rheinufer getroffen und zwei Stunden mit ihm gesprochen. Er gehört zum „liberalen“, verfassungskonformen Flügel von „Pro Köln”. Er ist zweifellos ein grandioser Redner, und Pim Fortuyn ist ein gemeinsames Vorbild von ihm und mir. Doch es bleiben erhebliche politische Differenzen: Er lehnt zum Beispiel ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare ab. Ich hingegen bin klar für ein solches Adoptionsrecht.

Frage: Deutschlands größter politischer Internetblog “Politically Incorrect” (PI) macht wiederholt intensiv Werbung für Ihr Buch. Freuen Sie sich über die Unterstützung aus dieser Richtung?

Krause: PI sehe ich zwiespältig, da verschiedene Autoren auf dieser Seite völlig unterschiedliche Positionen vertreten. Der Autor “kewil” setzt sich leider massiv gegen das besagte Adoptionsrecht für Homosexuelle ein. Die  Artikel des Autors “Gay Defence League” hingegen verteidigen Homosexuelle gegenüber dem radikalen Islam. Kurzum: Auf PI kommen sehr vielfältige Positionen zur Geltung. Insgesamt stehe ich deutlich “links” von PI.

Frage: In einem Interview mit Free Minds haben Sie Parallelen zwischen Schächten und Ehrenmorden gezogen. Halten Sie das nicht bei reichlich überzogen? 

Krause: Schon Gandhi stellte fest: Den moralischen Fortschritt einer Gesellschaft kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt. Der Umgang mit Tieren ist ein Gradmesser für die Haltung gegenüber Schwächerem. Ich teile die Auffassung, die in weiten Teilen der veganen Szene verbreitet ist: Je grausamer Menschen zu Tieren sind, desto weniger schrecken sie auch vor Gewalt gegen Menschen zurück. Für mich hat das Schächten durchaus etwas mit Ehrenmorden zu tun. Insgesamt meine ich, dass sich Religion niemals über die Rechte von Menschen und Tieren stellen darf.

Zur Person: Daniel Krause wurde 1980 in NRW geboren und lebt seit seiner Jugend offen homosexuell. Er studierte in Münster und veröffentlichte seine Doktorarbeit im Jahr 2007. Bei seinem Doktorvater handelt es sich um den weltweit bekannten Religionskritiker Professor Horst Herrmann. Daniel Krause lebt in Köln und ernährt sich  streng vegan. Bevor er sich vorwiegend der Islamkritik widmete, war er in der radikalen Tierrechtsbewegung aktiv. 

Es existiert auch eine Facebook-Seite zum Buch.

(8. April 2014)

20 thoughts on ““Als Linker gegen Islamismus” – Lehrer Daniel Krause im Interview

  1. ERSTER!
    Freut mich, dass es noch mehr Unkonservative und Leute die links von Rechts stehen, gibt, die jetzt allmählich zum Vorschein kommen. Meldet Euch ruhig. Es gibt keinen Grund mehr das Maul zu halten.
    Islamkritik ist keine Sache die man den Rechten überlassen sollte!

  2. Was dieser junge Lehrer da vertritt, ist eine sehr gesunde linke Einstellung. Man kann nicht für Frauenrechte sein und den Islam unterstützen. Man kann nicht für Schwulenrechte sein und den Islam unterstützen. Man kann nicht für Tierschutz sein und den Islam unterstützen. Das eine schließt das andere aus. Das hat Dr. Krause zu Recht erkannt, und das macht sein Buch so wertvoll.

  3. Hier wächst zusammen, was zusammen gehört. Linke resp. linksliberale Positionen müssen islamkritisch sein! Es ist paradox, dass Islamkritiker stets in die rechte oder gar rechtsextreme Ecke gestellt werden.
    Rechte kritisieren den Islam nicht inhlatlich, sondern verwenden ihn nur als Mittel zum Zweck den Ausländerhass zu schüren. Bereits die Nazis, Hitler und Himmler, haben den Islam als Verbündeten gesehen, heute viele NPD-ler ebenso, z.B. Jürgen Rieger, NPD Hamburg.

  4. Linke gegen den Islamismus.

    Na endlich haben sie es kapiert, dass die Moslems auch ihren Interessen diametral feindseelig gegenüberstehen! Die verstellen sich nur so lange freundlich, bis sie entscheidende Machtpositionen in unserem Land bzw. Europa geschenkt bekommen haben – und dann werden sie auch hier offiziell beginnen alle Nichtmoslems auszurotten, so wie sie es schon im Nahen Osten und in Nordafrika gemacht haben.

    Wenn viele Linke diesem Beispiel folgen:

    Dann gibt es vielleicht doch noch Hoffnung für unsere zivilisierte Welt.

  5. Wenn die Linke islamkritisch wäre, würde ich sie wieder wählen. Aber solange sie den Islam fördern will und alle Kritiker am liebsten Tot sehen will, solange bleibt sie für mich tabu. Ich kann kein liberaler Menschenfreund sein und gleichzeitig den Islamismus unterstützen.

  6. Nun die Islamisten bedrohen nicht nur Frauen (die ja eigentlich die Hälfte der menschlichen Bevölkerung darstellen), Homosexuelle, Juden, Atheisten, sondern auch Christen, wie z. B. alte orientalische Gemeinden, wie die Kopten, aramäischen Christen, assyrischen Christen etc., minderjährige christliche Mädchen werden per Vergewaltigung zwangskonvertiert, Kopten und andere orientalische Christen werden gefoltert, ermordet oder Pogromen ausgesetzt. Das sind die Fakten dieser angeblichen Religion, ich möchte den Islam als eine MENSCHENVERACHTENDE SEKTE bezeichnen.
    Ich habe Videos aus Sudan gesehen in der eine Frau öffentlich ausgepeitscht wird, nur weil sie eine Hose trägt. Die Peitsche schlägt sogar in ihr Gesicht.

  7. Ich habe mit großer Freude den Text “Als Linker gegen Islamismus” gelesen. Der Text ist sehr aufrichtig, sehr engagiert und sehr persönlich. Besonders aber ist der Text der Versuch eines Verfassungspatrioten, der nicht schweigen kann und nicht schweigen will. Denn in der deutschen Geschichte wurde zu oft geschwiegen und zu oft gedultet. Es geht um die Grundrechte, die verfassungsrechtliche Grundordnung und um ihre Verteidigung. Nie wieder soll eine totalitäre Weltanschauung in Deutschland die Demokratie unwidersprochen hinwegfegen können. Das Buch macht Mut. Freilich zeigt die Reaktion auf das Buch auch deutlich, dass es antidemokratische Kräfte gibt, die nach dem Ende des Kalten Krieges Alternativen zum Stalinismus suchen und fündig geworden sind und nicht davor zurückschrecken, stalinistische Methoden gegen Mahner anzuwenden. Das erinnert an das, was Enzensberger ins Lesebuch für die Oberstufe schrieb. Aber noch ist es vielleicht nicht zu spät und Reden wichtig. Der Text “Als Linker gegen Islamismus” ist so ein Hoffnungsträger.

  8. Hab das Buch die Tage gelesen und stimme voll zu. Links umd islamkritisch gehört zusammen, schade dass das so wenige kapieren immer noch bis jetzt.

  9. Lieber Herr Krause,

    Ich finde positiv und richtig das sie den Islam kriisieren insbesondere den Islamismus. Es ist eine Tatsache, das Islamisten sehr gefährlich sind auserdem Frauen gegenüber Gewaltbereit und Homoseuxuellen feindlich gegenüber stehen. Aber ich finde es schon sehr fragwürdig das sie Wilders und Pimpfortoine verteidigen, die beiden sind Rassistisch und Rechtspopulisten wie kann man als “Grüner” “Linker” “Libertärer” derartiges Gedankengut verteidigen Herr Krause? Ich wünsche mir endlich mal jemanden der Christlichen, Jüdischen, Fundamentalismus und Islamismus auf eineStufe stellt, sie kritiseiren zwar auch das Christentum allerdings stellen sie den Islam als gefährlicher da, dabei gibt es Evangelikale Sekten die Homosexuelle genauso drangsalieren.

  10. Ihr solltet lieber den Koran lesen und euch mit dem Islam außeinandersetzen, als Allah euch zum Feind zu machen, die Muslime sind für euch die geringste Gefahr, die größte Gefahr wird sein, wenn wir wiedererweckt werden, und dann vor Allah stehen und Rechenschaft über jedes kleinste Detail ablegen müssen, ganz vergessen Menschen die Allah leugnen, haben gar kein Recht rechenschaft abzulegen, sie dürfen noch nicht einmal Allah sehen, denn der Weg geht direkt in die Hölle, kannst du das irdische Feuer aushalten nein? Du Leugnest das die Hölle oder Paradies gibt? Dann Leugnest du auch das es dir Erde gibt, derjenige der die Erde und das Universum erschaffen hat, ist 100% dazu in der Lage auch andere Welten zu schaffen =)

  11. Es ist eine Lüge das der Islam Frauenfeindlich ist, wer gab den Frauen rechten, als sie keine Rechte hatten? Und außerdem haben die Frauem im Islam weit aus mehr Rechte, als im noch so zivilisierte Deutschelande.

    Wenn man ein Volk versauen will, dann fängt man mit den Frauen an “Paris Hilton” als Vorbild in allen Kanälen, schon sind die Frauen so wie sie … und haben kein Gehirn mehr. Ihr lasst freiwillig eure Töchter von hunderten Menschen Bumsen (Anfänglich war sie eure Prinzessin), Freiwillig in den Arsch ficken, und folgt jedem Rassistischen Aufruf.

    Der Islam bedroht weder die Frauen, noch Homosexuelle, Kopten noch sonst was, Diese Verfolgungen werden von den Juden organisiert, damit man das Feindbild auf dem Islam schieben kann.

    Beispielsweilse habt ihr nie gesehen wie viele Kirchen es in Ägypten und in der Türkei eigentlich gibt, so viele und sie leben friedlich miteinander zusammen, der Islam verpflichtet uns unsere Nachbarn mit den Leben zu beschützen, und dabei geht es mich nichts an, ob der Nachbar ein Christ, ein Jude oder sonst was ist. Ich bin verpflichtet meine Nachbarn zu beschützen und mache keine Unterschiede in der Herkunft und Religion.
    Und Zwangskonvertieren per Vergewaltigung ist nicht erlaubt, der Koran verurteilt Zwang im Glauben auf das schärfste, da derjenige der seinen Glauben durch Zwang ausübt, nicht wirklich an Allah bzw. Gott glaubt, es muss freiwillig geschehen. Zwang wird sehr hart bestraft am jüngsten Tag!

    Der Islam ist perfekt, aber die Muslime nicht.

    Der Mensch neigt immer dazu, Gesetzte zu missachten und sie sie zu verdrehen. Aber es gibt auch ausnahmen und es bezieht sich nicht immer auf die Allgemeinheit. Menschen sind Fehlerhaft und nicht Perfekt, Perfekt ist nur Gott, wären wir Menschen Perfekt, hätte Gott die Menschheit vernichtet, und ein neues Volk geschaffen, das fehler macht und daraufhin um Vergebung bittet.

    ALLES WAS HIER VORGEWORFEN WIRD gegen den ISLAM, sind nur behauptungen, jeder sollte selbst den Koran lesen! Dabei achten woher er den Koran geholt hat, da die meisten Verläge gerne nach eigenen Vorstellungen interpretieren.

    Als Geschenk kann der Koran auf die Seite von diewahrereligion.de bestellt werden, oder gekauft auf muslim-buch.de …

    Achtet immer darauf das die Quelle seriös ist, denn die meisten sind es nicht.

    Wir leben in einer Welt, in der nur gelogen wird, vor allen von den Medien und Leute wie hier auf dieser Rassistischen Homepage!

    Jeder Mensch muss selbst nach der Wahrheit suchen, und nicht Religion als Kleidungsstück betrachten, dass was mir am besten passt und steht, das nehme ich. Sondern ausschließlich nach der Wahrheit suchen.

    Nochwas fast alle Menschen glauben an Gott, aber nur die Muslime bezeugen das es keine Gottheit außer Allah gibt. D.h. bezeugen kommt von Wissen, bezeugen kann nur der, der Beweise gesehen hat.

    So der Islam, er ist frei von Widersprüchen, und voll von entdeckten und unentdeckten Wundern und Beweisen.

    Jeder Mensch muss selbst die großen Bücher lesen und dann Urteilen, der Koran macht deutlich das das Christentum und das Judentum echt ist, nur dass die Menschen die Worte verändert haben, aber original Fassungen sind von allen Religionen noch vorhanden. Wer sucht der findet.

    Stellt euch vor ihr schläft? Wacht in einen Fahrenden Zug auf.
    Würdet ihr dann Kaffee machen und frühstücken?
    Nein, ihr würdet keine ruhige Minute damit verbringen rauszufinden …
    … wer euch in den Zug gesteckt hat?
    … wohin der Zug fährt?
    … warum du in diesen Zug bist?

    Diese Fragen werden in diesen Leben ausgeblendet durch den Konsum und das verdrängen des Themas Tod!

  12. Tierfeindlich der Islam????? Ihr seit TIERFEINDLICH mit euren Massenschächtern!!!!!!!!!

    Man kann nicht Schwule unterstützen da dies eine Krankheit ist, und man kann und darf nicht die Schwulen für recht urteilen, da dies gegen die normalen Ordnung des Menschen ist, sich fortzupflanzen. Sind wir jetzt etwa Schweine?

    Und Frauen haben mehr Rechte im Islam, als die Frau hier, die zum Geil machen der Öffentlichkeit sich nackt macht und die beine Breit macht. Das ist das was die Männer wollen, sie wollen einfach nur immer nackte Frauen sehen. Ist echt eine Schande, was ist ist Scharmhaftigkeit?

  13. Ahja und wenn du löschen tust was ich gepostet habe, dann wundere dich am jüngsten Tag über all die Dinge die du getan hast um zu verhindern die Wahre Religion von Gott zu verbreiten, dein Schöpfer zu beleidigen ist nicht gerade eine Kluge Sache, wenn man noch nicht mal sich selbst erklären kann, wie man zur Welt gekommen ist, und wie du aus einen Samentropfen ein Mensch werden konntest! Du siehst nie die Konstruktion! Du siehst nicht mal wie diese Welt geschaffen wurde, und trotzdem du kleine Mücke, reißt dein Maul so groß auf und beleidigst Gott und seine Religion? Abraham brachte ein Buch mit, Moses brachte ein Buch mit, Jesus brachte ein Buch mit und zu guterletzt der Prophet Muhammad brachte das letzte Buch mit den Koran für alle Welten! Sie kamen zu verschiedenen Zeiten Epochen zu den Menschen diese Bücher! Und jedes hatte seine gültigkeit bis zum auftauchen des nächsten Propheten mit sein Buch, oder wenn im eigenen Buch angekündigt wurde ab wann das Buch abläuft, nähmlich mit den Erscheinen des Propheten Muhammad Frieden und segen sei auf Ihm.

    Die ersten 3 befehle waren Lies Lies Lies
    Wer wissen hat, den kann man nicht so einfach Unterdrückten. Wenn das Volk Wissen hat, kannst du auch kein Volk unterdrücken wie hier in Deutschland.

    Nochwas Linke und Rechte, Demokraten und Republikaner sind immer die Zwei Flügeln des SELBEN VOGELS!

    Also Verräter sind alle Politiker!

  14. Als ältester Atheistenclub Europas, haben die Freidenker ein bestimmtes Verhältnis zu religösem Fanatismus und dem dogmatischen Denken in seinen militanten Auswirkungen.
    Ebenso haben die bürgerlichen Abspaltungen der Freidenker in Deutschland wie z.B.
    der HvD oder der IBKA ebenso wie die Giordano-Bruno-Stiftung diese Thematik in ihrem Programm.
    Hier empfehle ich eine Vernetzung…..
    Solidarische Grüße
    H.-Peter Keul
    (stv. Vors. Freidenker Köln)

  15. Ihr könnt einem echt nur noch leid tun. So viele Heuchler auf einem Haufen. Zu Glück haben solche wie Ihr keinen Auslauf. Wenn irgendjemand die zivilisierte Welt bedroht, dann meine hirnakrobatischen Vorredner. Ein Doktortitel hat noch keinen Intelligent gemacht. Das jeder Religionen etc. kritisieren kann wie er lustig ist versteht man ja noch. Aber was ihr hier von euch gebt… Fragt mal den Papst was er von Homos und Gleichberechtigung hält, ihr möchtegern Weltverbesserer. Wie viele von euch haben den jemandem das Leben bis heute nachhaltig verbessert? So viel bla bla und dann auch noch hinter einer linken Fassade. Gesteht euch endlich ein, dass Ihr lupenreine Nazis seit. Menschenfreundlichkeit propagieren aber alle Menschen über einen Kamm kehren. Habt Ihr in Geschichte gepennt, schon mal drüber nachgedacht was eure “zivilisierten” vorfahren in der Welt so angerichtet haben? Naja aber das ist ja Geschichte nä? Immer wenns unangenehm wird können solche wie Ihr ja nix dafür. Das war ja mal oder das war ich ja nicht… Standart.. Naja, genug Zeit für euch verschwendet die Ihr nicht wert seit…

  16. Hallo zusammen !
    Natürlich gibt es auch fanatische und fundamentalistische Christen/Juden/Buddhisten…
    Jedoch zeigen sie ganz klar nicht dieselbe Gewaltbereitschaft wie Islamisten und streng gläubige Muslime , die sich direkt angegriffen fühlen, wenn man Kritik an der Religion äußert.
    Man kann sich nicht mit einer Ideologie/Religion identifizieren, man kann an diese Dinge glauben oder sie “leben” aber es gibt keinen Grund, sich deswegen beleidigt zu fühlen.
    Auch zeigen viele Muslime ( auch moderate) keine große Bereitschaft, sich einer Diskussion auszusetzen. Ich habe das u.a. eingehend an meinem “modernen” Freundeskreis getestet. Das Christentum konnte im Laufe der Jahrhunderte nur weiterbestehen, weil es sich immer wieder der Gesellschaft anpassen musste und ist natürlich heute noch immer stark fehlerbehaftet aber “gesellschaftskonformer” als der Islam, der sich offenbar keiner Veränderung unterziehen darf. Auch sollte Kritik an den “Muslimen” gemieden werden, weil man damit viele Menschen über einen Kamm scheren würde, die durchaus westliche Werte vertreten und nur auf dem Papier islamischen Glaubens sind. Jedoch ist die Kritik am Islam als Ideologie wichtig und richtig, denn es liegt alleine an den Menschen und den Gegebenheiten, ob sie dieser konservativen Ideologie folgen wollen.
    Ich hoffe, ich habe hiermit keinem auf die Füße getreten. Es soll nicht das Bild entstehen, dass der Islam das einzige Feindbild einer modernen Gesellschaft wäre. Da gibt es noch genug andere Knackpunkte, allerdings steht der Islam ziemlich weit oben auf der Liste.

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