Verfassungsschutz: Zahl der Salafisten ist bundesweit auf 4500 gestiegen

Im vergangenen Jahr haben sich 700 weitere Menschen den Salafisten angeschlossen, so ein Bericht im Tagesspiegel. Damit zählt der Verfassungsschutz deutschlandweit mittlerweile 4500 Salafisten. Den größten Zulauf verzeichnete die salafistische Szene in demzufolge Nordrhein-Westfalen. An Rhein und Ruhr verdoppelte sich die Zahl der Anhänger auf 1000 Personen.

Sicherheitsexperten stellen fest, dass die Übergänge zwischen “nur” politischen und militanten Salafisten fließend seien.  Ein Beispiel hierfür: Bei den Krawallen vom Mai 2012 in Solingen und Bonn hätten sich auch Salafisten beteiligt, die zuvor nicht als gewaltorientiert gegolten hatten. In Bonn waren zwei Polizisten durch salafistische Messerstiche schwer verletzt worden. Bonn gilt als bundesweite Hochburg des Salafismus,

Reportage in ZDF-Mediathek: Die Netzwerke der Salafisten in Europa

Alle ein bis zwei Wochen veröffentlichten salafistische Propagandisten wie Denis Cuspert oder die “Chouka-Brüder” inzwischen neue Videos im Internet. So rekrutiert die salafistische Bewegung immer mehr Anhänger in ganz Europa. Sie vertreten einen rückwärtsgewandten Islam, verteilen in deutschen Städten den Koran und patrouillieren in London als selbsternannte “Ordnungshüter”. Sie greifen dabei Homosexuelle oder Frauen in Mini-Röcken an, weil diese Personengruppen “nicht dem Koran entsprechen”. In der ZDF-Mediathek ist hierzu nun eine Reportage des “Auslandsjournals” zu sehen: “Die Netzwerke der Salafisten in Europa”.

HJB-Verlag rückt nach “links”: Wilders gefeuert, Krause bleibt!

wilders durchgestrichen“Zum Abschuss freigegeben” – unter diesem Titel sollte in diesen Tagen die deutschsprachige Version von Geert Wilders’ islamkritischem Buch erscheinen. Nun hat sich der HJB-Verlag kurz vor dem geplanten Erscheinungstermin von dem niederländischen Autor getrennt. Wilders’ Buch ist gestoppt worden, so der Verlag in einer Pressemitteilung:

“Die von der HJB Verlag & Shop Kommanditgesellschaft angekündigte deutsche Buchausgabe „Zum Abschuss freigegeben“ des niederländischen Politikers und international bekannten Islam-Kritikers Geert Wilders wird nicht erscheinen. Verlag und Autor konnten sich nicht auf eine nach deutschem Recht vertretbare deutsche Ausgabe einigen. Der Geschäftsführer der HJB KG, Hansjoachim Bernt, bedauert dieses Ergebnis und distanziert sich ausdrücklich von einer nun möglicherweise in einem anderen Verlag erscheinenden deutschen Version des US-Originals ‘Maked for Death’.”

Der Untertitel des Buches, dessen Veröffentlichung ursprünglich schon für November 2012 vorgesehen war, sollte zunächst lauten: “Die Wahrheit über den Krieg des Islams gegen den Westen.”  Bereits bezüglich dieses Untertitels gab es Unstimmigkeiten, die mit dazu führten, dass der angekündigte Erscheinungstermin auf Januar 2013 verschoben wurde. Der Untertitel sollte nun stattdessen lauten: “Die Wahrheit über den Krieg des radikalen Islamismus gegen den Westen.” Mit diesem Untertitel war das Buch zuletzt im Buchhandel angekündigt worden. Auch auf zahlreiche weitere Änderungen einigten sich Bernt und Wilders, doch nicht überall gelangen Kompromisse.

Nicht nur zwischen Wilders und dem Verleger Bernt, sondern auch zwischen dem Niederländer und einem weiteren Autor des Verlages hatte es in den letzten Tagen Konflikte gegeben: Der Lehrer Daniel Krause, bekannt durch seinen Buchtitel “Als Linker gegen Islamismus”, hatte eine für den 2. Februar geplante gemeinsame Buchvorstellung mit Wilders abgesagt. Der  32-jährige Kölner kritisierte den 48-jährigen Niederländer wegen dessen “allzu pauschalisierenden Aussagen gegen Muslime”. Bei einem Treffen mit Wilders und dem Verleger in Bonn seien “die Fetzen geflogen”, hieß es. Im Gegensatz zu Wilders beharrt Krause auf einer begrifflichen Distanzierung zwischen “Islam” und “Islamismus”.Cover-Krause

Auf seiner Facebook-Fanseite lobt Krause die Entscheidung seines Verlegers gegen Wilders: “Mit der Trennung von Wilders zeigt der Verleger  eine klare Abgrenzung nach rechtsaußen.” Hatte Krause vor wenigen Wochen noch Wilders’ Engagement für Frauen und Schwule gegen den Islamismus gelobt, bedauert er nun:  “Wilders beharrte allzu penetrant auf radikalen Formulierungen in der deutschen Übersetzung. Er war für den Verlag nicht mehr vertretbar.” Das Buch von Krause erscheint am 15. März. Im Gegensatz zu Wilders ist der junge Lehrer ein bekennender “Linker”. Krause äußert sich in seinen Interviews lobend über die Generation der 68er und ist Stammwähler der Grünen.

Islamische “Paralleljustiz” gefährdet Frauenrechte in Deutschland

Der Fraktionsvorsitzende der CDU im hessischen Landtag, Christean Wagner, hat vor einer Ausbreitung islamischer Scharia-Gerichte in Deutschland gewarnt. „Wenn wir in Deutschland solche religiösen Sondergerichte zulassen, gefährden wir unsere Rechtsordnung“, so Wagner in einer Mitteilung auf der CDU-Homepage

Gerade im Familienrecht sei die Zunahme einer derartigen Paralleljustiz erschreckend, unterstrich der Unions-Politiker. „Die sogenannten Imam-Ehen, bei denen unter Verzicht auf die staatliche standesamtliche Trauung, auch in Deutschland Frauen ausschließlich nach islamischem Recht verheiratet werden, sind mit massiven Einschränkungen der Rechte dieser Frauen verbunden.“

Die Gefahr, die durch die Ausbreitung der Scharia-Justiz entstehe, dürfe nicht verharmlost werden. „Die Scharia steht für ein mittelalterliches Rechtsverständnis“, warnte der Fraktionschef. Wer so etwas für Deutschland fordere, habe den Blick für die Realität verloren. „Wer in Deutschland lebt, für den gilt auch deutsches Recht.“

Wissenschaftler: Muslimische Gesellschaften sind weltweit gescheitert

Der pakistanische Atomphysiker Pervez Hoodbhoy bescheinigt muslimischen Gesellschaften in aller Welt ein “kollektives Scheitern”. “Spiegel online” veröffentlichte heute ein entsprechendes Interview. Der 62-jährige Hoodbhoy ist Nuklearphysiker an der Quaid-e-Azam-Universität in Pakistans Hauptstadt Islamabad und lehrt dort seit den Siebzigerjahren. 

Der Wissenschaftler redet Klartext: “Es gibt rund 1,5 Milliarden Muslime in der ganzen Welt – aber sie können in keinem Bereich eine substantielle Errungenschaft vorweisen. Nicht im politischen Bereich, nicht in gesellschaftlicher Hinsicht, weder in den Naturwissenschaften noch in der Kunst oder in der Literatur. Alles, was sie mit großer Hingabe tun, ist beten und fasten.” Es gebe seitens der muslimischen Kultur keine Bemühungen, die Lebensbedingungen innerhalb islamischer Gesellschaften zu verbessern.

Hoodbhoy bedauert die zunehmende Islamisierung vom immer mehr Ländern weltweit: “Wir erleben gerade eine große kulturelle Revolution in der islamischen Welt. Nicht nur Pakistan ist betroffen, sondern mehr oder weniger jedes muslimische Land. Pakistan verändert sich, Afghanistan hat sich radikalisiert, Iran, der Irak, viele Länder in Afrika und in der arabischen Welt, Ägypten, Algerien, jetzt Mali. Früher oder später wird man auch in Syrien nur noch verhüllte Frauen sehen.”

Österreich: Muslimische Religionslehrerin will Homosexuelle verbrennen

Der radikale Islamismus vieler muslimischer Religionslehrer ist ein zentrales Thema im neuen Buch von Daniel Krause. Dieses gab der 32-jährige Autor nun in einem Interview mit dem Freidenkerbund Österreich bekannt. Krause bezieht sich auf eine Studie, wonach österreichische Religionslehrer sich nicht hinreichend zur demokratischen Verfassung bekennen. “Islamlehrer sind Feind der Demokratie” – so hatte bereits die linksgerichtete deutsche Tageszeitung “taz” getitelt. 

“Lehnen Sie die Menschenrechtserklärung ab, weil sie sich mit dem Islam nicht vereinbaren lässt?” 27,1 Prozent der befragten islamischen Religionslehrer in Österreich kreuzten bei einer Befragung das “Ja” an. Und 28,4 Prozent sehen einen Widerspruch zwischen “Muslim sein” und “Europäer sein”. 1,9 Prozent äußerten sich zur Frage “Lehnen Sie Demokratie ab, weil sie sich mit dem Islam nicht vereinbaren lässt?” zustimmend. Fast jeder Fünfte, nämlich 18,2 Prozent, zeigte Verständnis, dass “Muslime, die vom Islam abgefallen sind, mit dem Tod bestraft würden”. Die Studie wurde im Jahr 2007 durchgeführt.

FeuerIn Wien sorgte Ende 2012 eine islamische Religionslehrerin für Empörung. Sie sagte im Unterricht, dass Homosexuelle “verbrannt” werden sollten. Medien berichteten über die Skandal-Lehrerin. Der Autor Daniel Krause kündigte an, dass sein Buch Deutschland vor “österreichischen Verhältnissen” warnen solle. Krause ist Lehrer in Nordrhein-Westfalen, wo seit dem Schuljahr 2012/2103 muslimischer Religionsunterricht als reguläres Schulfach an staatlichen Schulen existiert.

Umstrittener Schulgottesdienst: Imam an Dortmunder Gymnasium

linkshinten.de

Der umstrittene Imam Ahmad Aweimer hat einen muslimischen Gottesdienst an einem Dortmunder Gymnasium abgehalten. Dieses machte jetzt der rechtspopulistische Blog Politically Incorrect öffentlich. Auch gesinnungsmäßig unabhängige Recherchen bestätigten nun die fragwürdige Zusammenarbeit zwischen Aweimer und dem Dortmunder Gymnasium.

Aweimer wird vom verfassungsbedenklichen Zentralrat der Muslime als Dialogbeauftragter aufgeführt. Dieses erschließt sich aus der Website des Zentralrats. Der Zentralrat der Muslime ist aus verfassungsrechtlicher Sicht höchst umstritten. Die EKD klagt an:

„Es ist positiv hervorzuheben, dass man eine Übereinstimmung im Kernbestand, insbesondere dem Schutz des Individuums vor dem Missbrauch staatlicher Gewalt, sieht und dabei erneut auf die Notwendigkeit der Anerkennung der lokalen Rechtsordnung hinweist. Doch gleichzeitig bedeutet die Formulierung „Kernbestand“, dass bestimmte Bereiche der internationalen Menschenrechtserklärungen nicht als verpflichtend angesehen werden. Der Zentralrat scheint in seiner Auffassung der Position islamischer Menschenrechtserklärungen (von 1981 und 1990) zu folgen, in denen Menschenrechte als Geschenk und Gnade Gottes verstanden und an die Erfüllung religiöser Pflichten gebunden werden. Angesichts der Befürchtungen, die sich nicht nur bei Nicht-Muslimen, sondern auch in großen Teilen der muslimischen Bevölkerung mit einer konservativen Interpretation der Scharia verbinden, trägt diese These nicht zur Vertrauensbildung bei, sondern bestätigt vorhandene Befürchtungen.“

In Internet sorgte der Autritt Aweimers am Dortmunder Stadtgymnasium für Empörung. “Das Stadtgymnasium schafft sich ab”, kommentierte ein Schüler. Aus weiteren Kommentaren erschließt sich, dass zahlreiche nicht-muslimische Schüler und Eltern über Aweimers Auftritt schockiert waren. Insbesondere der kommissarische Schulleiter Bernhard Koolen wird für die “Islamisierung” dieses ältesten Dortmunder Gymnasiums verantwortlich gemacht. Das Stadtgymnasium kündigte auf seiner Schulhomepage weitere muslimische Gottesdienste an.