Schwuler Vize-Chef von Pro Köln: “Homophoben Islam bekämpfen!”

Der bekennend-homosexuelle stellvertretende Pro-Köln-Vorsitzende hat dem Blog PI in einem Interview Rede und Antwort gestanden. Er fühle sich in seiner Partei gut aufgehoben, beteuert Gabel. Unter anderem berichtet er von einem Erlebnis mit homophober muslimischer Gewalt, welche in der Rheinmetropole alltäglich sei: 

“Ich wurde am CSD 2008 Samstag Nachmittags auf dem Kölner Neumarkt von Moslems angegriffen. Sie schrien einem Schwulenpaar “Scheiß Schwuchteln” hinterher. Als ich sagte: “Muss das sein, ich schrei ja auch nicht Scheiss Mekka”, schlug man mir ins Gesicht. Köln stellte sich nicht quer. Nein, man schaute weg. Ich hatte recht robuste Fahrradschuhe an und hielt die Horde einigermaßen auf Abstand. Irgendwann kam die Straßenbahn. Als ich einstieg, trat mich einer von den Bereicherern von hinten in den Rücken.”

Michael Gabel hat in Köln wiederholt Reden gegen muslimischen Schwulenhass gehalten. Darin kritisierte er auch das Schweigen des Grünen-Politikers Volker Becks sowie weiterer Linker zu dieser Problematik. Viel beachtet wurde seine auf You Tube zu sehende Rede in Köln-Kalk Anfang 2012. Gabel ist in der Schwulenszene nicht unumstritten, da er sich nicht für ein Adoptionsrecht für Homosexuelle einsetzt.

“Atheisten per Gesetz bestrafen!” – Muslime drohen mit Gewalt

Am Freitag haben sich mehrere tausend Muslime auf den Straßen von Bangladesch zusammengefunden und gebetet. Sie äußerten eine zentrale Forderung: Nicht-Muslime sollen für ihre Ungläubigkeit mit neuen Gesetzen bestraft werden. 

Diese Forderung zielt auf Atheisten und “Gotteslästerer” ab, die zum Beispiel im Internet bloggen. Die Muslime fordern bedingungslose Akzeptanz und “uneingeschränktes Vertrauen und uneingeschränkten Glauben an den allmächtigen Allah”. Sie drohten all jenen mit Gewalt, die sich ihren Forderungen widersetzen. Informationen und Bilder liefern Berichte der englischsprachigen Presse.

Neues Video: “Wir wollen die Weltherrschaft der Muslime”

Vollkommen unverblümt fordert der islamische Sittenwächter Abu Walled: Alle in London lebenden Menschen sollten sich zum eigenen Wohle an die Scharia halten. Kürzlich gab es in der britischen Hauptstadt gewaltsame Übergriffe von Scharia-Fanatikern auf westliche Frauen und Homosexuelle.

Waleed wörtlich in einem Video: “Alle Muslime sollten für den Sturz der westlichen Regierungen arbeiten, für die Errichtung eines islamischen Staates. Unser Krieg richtet sich gegen die Demokratie. […] Am Ende haben wir alle das selbe Ziel. Nennen sie uns Terroristen oder Taliban, wir wollen die Weltherrschaft der Muslime!” 

Streit um Schwimmunterricht: Muslim verklagt die Schweiz

Aus religiösen Gründen lässt der Basler Muslim Aziz O. seine beiden Töchter nicht am gemischtgeschlechtlichen Schwimmunterricht teilnehmen. Jetzt klagt er beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen die städtischen Bußgeldbescheide.

Der strenggläubige Muslim fühlt sich durch das Basler Schulgesetz in seiner Religionsfreiheit beschnitten. Seit Jahren weigert er sich trotz Bußgeldbescheiden, seine heute 12- und 14-jährigen Töchter in den Schwimmunterricht zu schicken. Mehr dazu in der Baseler Zeitung.

SZ-Artikel widerlegt: Judenhasser kam aus islamophilem Lager

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Die islamkritische Partei “Die Freiheit” wehrt sich gegen diesen Artikel in der Süddeutschen Zeitung. Darin geht es um eine Veranstaltung dieser Partei, welche sich am Wochenende in der Münchener Fußgängerzone gegen einen Moscheebau richtete. Angeblich habe ein Teilnehmer gerufen: “Wehrt Euch Deutsche, kauft nicht bei Juden!”

Parteifunktionär Michael Stürzenberger dazu auf PI:  “Es ist genau umgekehrt! Es war mit absoluter Sicherheit ein linker Gegendemonstrant, der diese widerlichen Nazi-Parolen angesichts der bei der FREIHEIT geschwenkten israelischen Flaggen rausbrüllte.” Stürzenberger sieht seine Darstellung durch einen Bericht der Zeitung “Münchener Merkur” bestätigt. Darin heißt es:

033-3Gegen einen Teilnehmer des anderen Lagers wird wegen Volksverhetzung ermittelt – als er eine Israel-Flagge sah, rief er: Wehrt euch, Deutsche, kauft nicht bei Juden!”

Stürzenberger weiter: “Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit zu vermuten, dass es sich bei dem opponierenden Teilnehmer mit den Nazi-Parolen um einen bekannten linken Israelhasser handelt, der auch oft mit einem Palästina-Schal herumläuft, auf dem der Staat Israel bereits gelöscht ist.” Diesen Mann zeigt das nebenstehende Foto.

Hass auf Juden und Israel ist im linken Lagers nichts Neues. Häufig sympathisieren Linke offensiv mit radikalen Islamisten.

Innenminister vergleicht versuchtes Attentat auf Beisicht mit Gogh-Mord

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat den vereitelten Anschlag von Salafisten auf den PRO-NRW-Vorsitzenden Markus Beisicht mit dem Mord an Theo van Gogh in den Niederlanden im Jahr 2004 verglichen.

“Es ist auf jeden Fall eine neue Dimension, dass gewaltbereite Dschihadisten neben Anschlägen auch gezielte Attentate auf einzelne Personen planen. Ähnliche Situationen kennen wir etwa aus den Niederlanden, wo Theo van Gogh 2004 ermordet wurde”, sagte Friedrich dem “Tagesspiegel am Sonntag”.

Friedrich setzt damit ein wichtiges Signal an die Öffentlichkeit, dass islamkritische Politiker in Deutschland kein Freiwild für Islamisten sind, sondern unter dem Schutz des Staates stehen. Der Niederländer Theo van Gogh war in Amsterdam von einem Islamisten ermordet worden.

“Warum mein Buch zwischen Islam und Islamismus unterscheidet”

In einem bei “Citizentimes” und “wissenbloggt” heute veröffentlichten Beitrag erklärt der Kölner Lehrer Daniel Krause, warum er in seinem Buch zwischen “Islam” und “Islamismus” unterscheidet. Für diese Unterscheidung war er von rechten Kreisen kritisiert worden, welche den Islam für grundsätzlich aggressiv halten und daher den Begriff “Islamismus” überflüssig finden. Als Vertreter des linksgrünen Lagers hält Krause eine solche Unterscheidung jedoch für wichtig. Unter anderem schreibt Krause:

Cover-Daniel(…) So ist Sprache nun mal: lebendig, nicht statisch. Und so hat auch der Begriff „Islam“ eine erhebliche Ausdehnung erfahren. Zum „Islam“ fühlen sich heutzutage nicht nur diejenigen zugehörig, die den Koran im wortwörtlichen Sinne auslegen, so wie es Salafisten tun. Gemäß des heutigen Sprachgebrauchs fühlen sich dem „Islam“ auch solche Menschen zugehörig, die in lediglich geringem Ausmaß in islamisch-religiöse Rituale eingebunden sind. In besonders stark ausgeweitetem Sinne bezeichnet „Islam“ sogar schlichtweg einen bestimmten Kulturraum.”

(…) “Diese Differenzierung ist als sprachliches Entgegenkommen in Richtung der „gemäßigten“ Muslime in Deutschland zu verstehen, welche ich für den Kampf gegen den gewaltsamen Dschihadismus gewinnen möchte. Diese gemäßigten Muslime, die sich subjektiv dem „Islam“ zugehörig fühlen, würde man unnötig vor den Kopf stoßen, wenn man darauf besteht, das Wort „Islam“ ausschließlich in „klassischen Sinne“, also als Bezeichnung für eine Hassideologie zu benutzen.”

(…) “Weil folglich die „liberalen“ Muslime als wichtiger Stützpunkt im Kampf gegen die orthodoxe Hassideologie dienen können, sollten humanistisch-säkulare Bewegungen gerade diese „liberalen“ Muslime nicht verstoßen. Lieber verzichte ich darauf, das Wort „Islam“ mit „Islamismus“ gleichzusetzen, als dass ich diese (im Kampf für unsere Demokratie strategisch wichtige) Bevölkerungsgruppe durch begriffliche Beharrlichkeiten verprelle. Meines Erachtens hat dieses weniger mit Weichspülerei zu tun als mit diplomatisch gebotener Empathie.”

Der vollständige Text ist im liberalen Politikmagazin Citizentimes und beim humanistischen Blog “wissenbloggt” nachzulesen. Das Buch kann über den Buchhandel sowie auch direkt beim Verlag bezogen werden.