“Präzise Analyse” zu Islamfragen – Rezensionen zu Hartmut Krauss

Das Buch “Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung” von Hartmut Krauss, anlässlich dessen Erscheinung wir einen Bericht veröffentlicht hatten, sorgt in der islamkritischen Szene für Kontroversen. Hatte sich der “Humanistische Pressedienst” (HPD) in einer Rezension zunächst kritisch geäußert, so kommt der Diplom-Soziologe Georg Schliehe nun zu einer deutlich günstigeren Einschätzung.

Der HPD hatte Anfang Juni Krauss kritisiert: “Zwar sind seine aufklärerisch gemeinten Ausführungen nicht im Sinne von Sarrazin ausgerichtet, gleichwohl können sie nur Gültigkeit für den orthodoxen Islam und nicht im Sinne einer Verallgemeinerung beanspruchen.” Bereits der Titel mache eine inhaltliche Ausrichtung deutlich, “welcher es nicht nur um eine Kritik einzelner Bestandteile dieser Religion, sondern um deren Verwerfung als in sich inhumane Weltanschauung geht”.

Georg Schliehe, als Stadtrat von Recklinghausen ein erfahrener Politiker in Fragen der Integration, kommt in seiner gerade veröffentlichten Rezension zu einem anderen Urteil: Mit “analytischer Präzision” weise Krauss nach, dass der orthodoxe Mehrheitsislam mit den Errungenschaften der Aufklärung und den universellen Menschenrechten “unvereinbar” sei, so Georg Schliehe in seiner positiv ausfallenden Einschätzung.

Schliehe weiter: “Diese gründliche kenntnisreiche Analyse gibt dem interessierten Leser eine Antwort auf die Frage der immer wieder proklamierten Vereinbarkeit von islamischer Lehre und demokratisch-freiheitlichem Leben und lässt keinen Raum für diesbezügliche Illusionen. All denen, die davor gerne die Augen verschließen und sich mit Phrasen wie „Rassismus“ oder „Islamophobie“ zu beruhigen versuchen, sei gesagt, dass solche Diffamierungen angesichts der von Krauss vorgelegten Analyse ihre ganze unqualifizierte Inhaltslosigkeit beweisen.”