Lukas Mihr: “Kritik am Islam ist keineswegs rassistisch”


Kritik am Islam ist  keineswegs gleichbedeutend mit anti-muslimischem Rassismus, betont der Hamburger Publizist Lukas Mihr in einem aktuellen Beitrag für den Humanistischen Pressedienst. Dieses gelte besonders dann, “wenn man Fakten benennt und nicht in Pauschalurteile verfällt”.

mihrDass der Islam eine gewalttätige Religion ist, sieht Mihr durch den Blick in den Koran und zwei Jahre des arabischen Frühlings bestätigt. Diese  Feststellung treffe keine Aussage über einzelne Muslime. “Dennoch gebe ich offen zu, anti-islamisch zu sein, wenn ich die Unterdrückung von Frauen und Schwulen im Islam anprangere”, betont der Historiker.

“Anti-islamisch” zu sein bedeute nicht automatisch auch “anti-muslimisch” zu sein, differenziert Mihr. “Schließlich setze ich mich für die körperliche Unversehrtheit von weiblichen und homosexuellen Muslimen ein. Das gilt auch im großen Maßstab. Denn die ersten Opfer des Islam sind weder Juden, noch Christen, noch Atheisten, sondern Muslime selbst.”