Wissenschaftler: Muslimische Gesellschaften sind weltweit gescheitert

Der pakistanische Atomphysiker Pervez Hoodbhoy bescheinigt muslimischen Gesellschaften in aller Welt ein “kollektives Scheitern”. “Spiegel online” veröffentlichte heute ein entsprechendes Interview. Der 62-jährige Hoodbhoy ist Nuklearphysiker an der Quaid-e-Azam-Universität in Pakistans Hauptstadt Islamabad und lehrt dort seit den Siebzigerjahren. 

Der Wissenschaftler redet Klartext: “Es gibt rund 1,5 Milliarden Muslime in der ganzen Welt – aber sie können in keinem Bereich eine substantielle Errungenschaft vorweisen. Nicht im politischen Bereich, nicht in gesellschaftlicher Hinsicht, weder in den Naturwissenschaften noch in der Kunst oder in der Literatur. Alles, was sie mit großer Hingabe tun, ist beten und fasten.” Es gebe seitens der muslimischen Kultur keine Bemühungen, die Lebensbedingungen innerhalb islamischer Gesellschaften zu verbessern.

Hoodbhoy bedauert die zunehmende Islamisierung vom immer mehr Ländern weltweit: “Wir erleben gerade eine große kulturelle Revolution in der islamischen Welt. Nicht nur Pakistan ist betroffen, sondern mehr oder weniger jedes muslimische Land. Pakistan verändert sich, Afghanistan hat sich radikalisiert, Iran, der Irak, viele Länder in Afrika und in der arabischen Welt, Ägypten, Algerien, jetzt Mali. Früher oder später wird man auch in Syrien nur noch verhüllte Frauen sehen.”