“Religion ist Privatsache” gegen Legalisierung der Beschneidung

Auch in Österreich ist jetzt die Beschneidungsdebatte entbrannt. Die Initiative “Religion ist Privatsache” stemmt sich gegen den vorläufigen Entwurf für ein neues Islamgesetz. Sie befürchtet eine endgültige Legalisierung der religiösen Beschneidung von jungen Männern und Kindern. Ein Artikel hierüber ist im “Standard” zu lesen.

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Matthias Franz veröffentlicht Buch gegen Beschneidung von Jungen

Die Auseinandersetzung um die religiös begründete Genitalbeschneidung von Jungen bewegt sich im Spannungsfeld der Grundrechte auf Religionsfreiheit einerseits und auf körperliche Unversehrtheit andererseits. Leidvolle körperliche, sexuelle und seelische Langzeitfolgen der Beschneidung sind möglich und belegt. Betroffene, Ärzte, Juristen, Psychoanalytiker, Politiker und andere Fachleute äußern sich in einem neuen Buch von Matthias Franz kritisch zur diesem religiösen Ritual.

EU würdigt Malala Yousafzai mit dem diesjährigem Sacharow-Preis

Für das Recht muslimischer Mädchen auf Schulbildung engagierte sich die 16-jährige Pakistanerin Malala Yousafzai (Foto). Nun erhält sie hierfür den diesjährigen Sacharow-Preis für geistige Freiheit des EU-Parlaments. Die Fraktionsvorsitzenden im EU-Parlament einigten sich in Straßburg auf die junge  Favoritin der Endauswahl. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz lobte die junge Frau als “beispielhaft mutige Person in einem Land, in dem Mädchen Freiwild sind”, wie die Presse heute berichtet.

Wie beim Propheten Mohammed: Sex mit Kindern in der Türkei

Im Koran hat der Prophet Mohammed bekanntlich Sex mit einem neunjährigen Mädchen, welches er bereits im Alter von sechs  Jahren geheiratet hatte. Anstatt sich von diesen Taten des Propheten zu distanzieren, lässt die türkische Gesellschaft offenbar weiterhin Sex mit Kindern zu. Etwa 100.000 Sexsklaven werden in der Türkei gehalten, die Hälfte davon sind Kinder, so ein neuer NGO-Bericht.

Kinderbeauftragte fordern das Ende der religiösen Beschneidungspraxis

Die Kinderbeauftragten der fünf nordischen Länder Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark und Island haben eine gemeinsame Forderung formuliert: “Lassen Sie Jungen für sich selbst entscheiden, ob sie sich beschneiden lassen wollen.” Weiter heißt es: “Die Beschneidung ohne medizinische Indikation von einer Person, die nicht in der Lage ist, eine informierte Zustimmung zu geben, beinhaltet Konflikte mit grundlegenden Prinzipien der medizinischen Ethik.” Kinder seien vor den traditionellen religiösen Ritualen zu schützen.”

Oberlandesgericht Hamm verbietet Beschneidung eines Sechsjährigen

Eine heute veröffentlichte Pressemitteilung des Oberlandesgericht Hamm gibt Aufschluss darüber, wie die neue Beschneidungsvorschrift (§ 1631 d BGB) in besonderen Streitfällen auszulegen ist. Geschiedene Kindeseltern aus Dortmund hatten darüber gestritten, ob die mittlerweile anderweitig verheiratete Kindesmutter ihren sechs Jahre alten Sohn beschneiden lassen darf. Nun hat das Oberlandesgericht Hamm ein Urteil der Vorinstanz bestätigt, wonach eine solche Beschneidung nicht stattfinden dürfe. 

Islamkritiker begrüßen Urteil zum Schulschwimmen von Musliminnen

Das Bundesverwaltungsgericht hat in dieser Woche geurteilt, dass es muslimischen Mädchen zumutbar ist, im Burkini am Schulschwimmen teilzunehmen. Ein Anspruch auf Befreiung von diesem Unterricht bestehe nicht, so die Richter in Leipzig. Unter humanistischen Islamkritikern hat dieses Urteil weitgehend Zustimmung gefunden, verbunden aber auch mit mahnenden Worten. Hier zwei Beispiele von Kommentaren bekannter Islamkriktiker aus der humanistischen Szene:

Der Buchautor Dr. Daniel Krause mahnt auf Citizen Times“Noch mehr zu hoffen ist, dass die deutsche Politik das nun gefallene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nicht ähnlich torpediert wie Mitte 2012 das Urteil des Kölner Landgerichts gegen die Beschneidung von Jungen. Damals hatten Juden und Muslime gemeinsam an einem Strang gezogen und erreicht, dass eine breite Mehrheit im Bundestag ein Gesetz zur Legalisierung der Beschneidung verabschiedete.”

Die Buchautorin Serap Cileli  lehnt auf cileli.de Burkinis ab: ” Der junge Körper eines Kindes wird zum Sexualobjekt erklärt, den man bedecken muss, damit es zu keiner sündhaften Handlung kommt. Erneut wird die Reinheit, Unberührbarkeit und Jungfräulichkeit des Mädchens zum Heiligtum der Familie erhoben, dessen Verlust das Ansehen und die Ehre beschmutzen. Bei den Erwachsenen ist der Horizont auf die Sexualität allerdings oft stark verengt. Sie reduzieren die natürliche Neugier und die Sexualität auf sexuelle Handlungen und Lustbefriedigung. “