Aus Selbsthass: Schwule türkische Familienväter misshandeln Transsexuelle

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Transsexuelle leben in Istanbul ghettoisiert. Das SZ-Magazin hat mithilfe einer Fotografin nun entsprechende Einblicke gegeben: “Türken hassen Transsexuelle, ihre Familien verstoßen sie. Täglich werden sie auf der Straße verspottet, diskriminiert oder mit irgendwelchen Sachen beworfen. Polizisten schikanieren sie bei Festnahmen aus an den Haaren herbeigezogenen Gründen wie Erregung öffentlichen Ärgernisses”.

Die größte Gefahr geht von gewalttätigen Prostitutionskunden aus: “Viele Transsexuelle sterben oder werden verletzt, weil einige Männer nach vollzogenem Akt auf sie losgehen – aus Selbsthass, dass sie Sex mit einer von ihnen hatten.” Besonders heimlich-schwule türkische Familienväter zählen zu den Kunden der transsexuellen Ghettobewohner – laut SZ-Informantin eine “komplizierte psychologische Geschichte.”

Erst kürzlich hatte der Europäische Ausschuss für Soziale Rechte in einem Bericht festgestellt: Die türkischen Behörden versagen dabei, Homosexuelle und Transgender vor Benachteiligung und Gewalt zu schützen. Die islamisierte türkische Gesellschaft ist gegenüber Schwulen sehr ablehnend eingestellt.  In einem solch homophoben Klima entsteht unter schwulen Männer schließlich Selbsthass, der dann wiederum auf Transsexuelle “umprojiziert” wird.

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