Zehn muslimische Staaten mit Todesstrafe gegen Homosexuelle

In zahlreichen Staaten der Erde ist Homosexualität illegal, nicht nur in muslimischen Staaten. Allesamt muslimisch sind jedoch diejenigen zehn Staaten, in denen die Todesstrafe auf Homosexualität steht, darunter Mauretanien, Jemen und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dieses ist der aktuelle Stand laut des englischsprachigen “Journal Express”;  dessen Informationen auf deutsch gibt es bei Europenews.

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Video: Moslems stören in München Rede ägyptischer Islamkritikerin

Eine junge ägyptische Christin klärte an diesem Wochenende in der Münchener Innenstadt die Passanten darüber auf, wie der Islam in ihrem Heimatland brutalen Terror gegen die Menschen ausübt. Ihr Vortrag wurde von Moslems gestört, die sie mit Worten wie “Nutte”, “Schlampe” und “Hure” beleidigten und tätlich anzugreifen versuchten. Auch Linksradikale beleidigten sie, unter anderem mit Worten wie “Nazi”. Moderator Michael Stürzenberger ist mit der jungen Islamkritikerin im Video gemeinsam zu sehen. 

Video: Vortrag über Zusammenhang zwischen dem Islam und Pädophilie

Seit gestern ist ein Video online zu sehen, in welchem der Religionsexperte Dr. Mark Durie über den Zusammenhang zwischen Islam und sexuellem Missbrauch aufklärt. Durie war als Redner bei einer Veranstaltung  in Melbourne präsent. Unter anderem schildert er in seinem Vortrag die zeitgenössische jüdischer und koptischer Mädchen in Ägypten und im Iran und stellt diese in den historischen Kontext zur Sklaverei. Ein weiterer Aspekt ist der hohe Anteil von Muslimen unter Sexualstraftätern in westlichen Ländern.

“Gesteinigt, bis er blutete!” – Mann in Pakistan wegen Liebesaffäre hingerichtet

Der Stammesrat im pakistanischen Parachinar nahe der Grenze zu Afghanistan hat einen 25jährigen Soldaten zum Tod durch Steinigung verurteilt, weil er „verbotene Beziehungen“ zu einem 18jährigen Mädchen aus der Gegend hatte. Das geht aus Berichten der pakistanischen Presse hervor. 

SteinigungEin Stammesangehöriger berichtet: „Vierzig bis fünfzig Männer haben den Mann gesteinigt, bis er tödlich verblutete.“ Nicht-eheliche Beziehungen gelten bei Vielen in Pakistan als „verboten“ oder „gesetzeswidrig“. Hunderte Menschen werden jedes Jahr in „Verteidigung der Familienehre“ getötet. Der Leichnam wurde ins Hospital gebracht und ein Krankenhaussprecher berichtete: “Es war ein schrecklicher Anblick. Der Körper war schwer verletzt, nachdem ihn die Steine getroffen hatten. Er war über und über mit Wunden bedeckt und das Gesicht des Mannes war nicht mehr zu erkennen.“

Shereen El Feki: Sexuelle Freiheit und Islam sind nicht grundsätzlich unvereinbar

Wie sich im Privatleben vieler Muslime das Ringen zwischen alten Restriktionen und Aufbruch widerspiegelt, erläutert  Shereen El Feki in einem Beitrag im Tagesspiegel. Fünf Jahre lang hat die Immunologin und Journalistin Menschen in der arabischen Welt zu ihrer Sexualität befragt. Das Buch der Autorin erscheint in diesen Tagen unter folgendem Titel: “Shereen El Feki, Sex und die Zitadelle. Liebesleben in der sich wandelnden arabischen Welt.”  Hier Auszüge aus ihrem Beitrag:

shereen “Entwicklung ist ein langsamer Prozess, und verschiedene Gesellschaften schlagen verschiedene Wege ein. Allerdings sind einige Ziele erstrebenswerter als andere. Ich glaube, dass eine Gesellschaft, die Menschen nicht nur erlaubt, eigenständige Entscheidungen zu treffen und ihr sexuelles Potenzial auszuschöpfen, sondern ihnen auch die Bildung, die Instrumente und die Chancen vermittelt, um dies zu verwirklichen, während sie zugleich die Rechte anderer respektiert, ein fruchtbarerer Boden für Entwicklung ist. Ich glaube nicht, dass dies grundsätzlich unvereinbar ist mit den gesellschaftlichen Wertvorstellungen in der arabischen Welt, die früher offener für das gesamte Spektrum der menschlichen Sexualität war und dies wieder werden könnte. Es widerspricht auch nicht zwangsläufig der tonangebenden Religion der Region: Durch ihre Interpretationen des Islam haben viele Muslime sich selbst und ihrer Religion Fesseln angelegt.

In meinem Buch kommen diejenigen zu Wort, die die Fesseln abstreifen wollen: Forscher, die es wagen, die gelebte Sexualität zu erforschen; Gelehrte, die altüberlieferte Texte, welche Menschen heute in ihrer Entscheidungsfreiheit stark einschränken, neu interpretieren; Juristen, die für ausgewogenere Gesetze kämpfen; Ärzte und Therapeuten, die die negativen körperlichen und seelischen Folgen aufzufangen versuchen; mutige religiöse Führer, die Toleranz predigen, statt wie früher von Verdammnis zu sprechen; Aktivisten, die auf den Straßen unterwegs sind und sich bemühen, Sex sicher zu machen; Schriftsteller und Filmemacher, die die Grenzen der sexuellen Ausdrucksmöglichkeiten hinterfragen; Blogger, die einen neuen Raum für die öffentliche Debatte schaffen. Aber wir hören auch die Stimmen derjenigen, die sich ihnen entgegenstellen; die sich wandelnde politische Landschaft der arabischen Region eröffnet nach Jahren des Stillstandes neue Chancen für beide Seiten.”

Shereen El Feki zitiert auch den marokkanischen Soziologen Abdessamad Dialmy, der als einer der wenigen Wissenschaftler in der arabischen Welt auf das Thema Sexualität spezialisiert ist. Abdessamad Dialmy sieht die Scharia durchaus mit sexueller Freiheit vereinbar: „Die Scharia ist ein Text, der im Sinne sexueller Freiheit oder im Sinne der Unterdrückung interpretiert werden kann. Wenn die Politiker für sexuelle Freiheit optieren, finden die islamischen Gelehrten einen Weg.” Solche Thesen Autorin stehen im Gegensatz zu Einschätzungen von Islamkritikern wie Pim Fortuyn, Ayaan Hirsi Ali und Geert Wilders. Die drei Niederländer haben immer wieder betont, dass der Islam ihrer Meinung nach mit modernen westlichen Werten unvereinbar sei, insbesondere mit der Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie von Hetero- und Homosexuellen und generell mit dem Anspruch auf sexuelle Selbstbestimmung.

Aus Selbsthass: Schwule türkische Familienväter misshandeln Transsexuelle

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Transsexuelle leben in Istanbul ghettoisiert. Das SZ-Magazin hat mithilfe einer Fotografin nun entsprechende Einblicke gegeben: “Türken hassen Transsexuelle, ihre Familien verstoßen sie. Täglich werden sie auf der Straße verspottet, diskriminiert oder mit irgendwelchen Sachen beworfen. Polizisten schikanieren sie bei Festnahmen aus an den Haaren herbeigezogenen Gründen wie Erregung öffentlichen Ärgernisses”.

Die größte Gefahr geht von gewalttätigen Prostitutionskunden aus: “Viele Transsexuelle sterben oder werden verletzt, weil einige Männer nach vollzogenem Akt auf sie losgehen – aus Selbsthass, dass sie Sex mit einer von ihnen hatten.” Besonders heimlich-schwule türkische Familienväter zählen zu den Kunden der transsexuellen Ghettobewohner – laut SZ-Informantin eine “komplizierte psychologische Geschichte.”

Erst kürzlich hatte der Europäische Ausschuss für Soziale Rechte in einem Bericht festgestellt: Die türkischen Behörden versagen dabei, Homosexuelle und Transgender vor Benachteiligung und Gewalt zu schützen. Die islamisierte türkische Gesellschaft ist gegenüber Schwulen sehr ablehnend eingestellt.  In einem solch homophoben Klima entsteht unter schwulen Männer schließlich Selbsthass, der dann wiederum auf Transsexuelle “umprojiziert” wird.

Offener Brief: Frau aus Kabul beklagt muslimisches Grabschertum

Ein Mann bedrängte Noorjahan Akbar in Kabul auf eine Weise, die als typisch gilt für das muslimische Grabschertum im arabischen Raum. Nun hat die belästigte 21jährige Frau einen offenen Brief an den Täter geschrieben, darin ist dezidierte Islamkritik enthalten. Diesen Brief hat die “Zeit” veröffentlicht

Sehr geehrter Herr, 

ich kenne Ihren Namen nicht, aber wir sind uns in der Woche nach dem Ramadanfest auf dem Basar in Kabul begegnet. Vielleicht erinnern Sie sich an mich. Ich stand an einem Gemüsestand und feilschte um den Preis von frischer Minze, als Sie an mir vorübergingen und mir einfach so in den Po kniffen. Ich wurde rot. Der alte Mann, der sein Gemüse verkaufte, bemerkte das, aber er sagte nichts. Er sieht so etwas wahrscheinlich jeden Tag. Mir ist das schon mehr als einmal passiert, aber dieses Mal schämte ich mich mehr, weil der alte Mann es gesehen hatte.

Ich bin Ihnen hinterhergerannt und habe Sie am Handgelenk gepackt. Ich hatte Angst und schwitzte. Ich fing an zu schreien. »Warum haben Sie das gemacht? Wie können Sie es wagen?« Und Sie schrien zurück, noch lauter: »Sie verrückte Frau! Ich habe gar nichts gemacht. Sie sind es gar nicht wert, Ihnen irgendetwas anzutun.«

Ich schämte mich dafür, vor aller Augen zu sagen, was Sie getan hatten. Sie erinnern sich wahrscheinlich, wie uns jeder anstarrte. Einige Frauen rieten mir, ruhig zu bleiben, da alles andere nur meinen Ruf ruinieren würde. Wenn es bedeutet, seinen Ruf zu ruinieren, weil man bei Unrecht laut aufschreit, dann soll es so sein, sagte ich mir. Wenn eine Frau einen guten Ruf und Respekt dadurch erlangt, dass sie ihre Unterdrückung hinnimmt, dann kann dieser Respekt auch nur unterdrückend sein.

Ich fing an zu schreien. Kurze Zeit später kam die Polizei und nahm uns mit auf die Wache. Ich war gelähmt vor Angst. Die Polizei in meinem Land ist nicht gerade dafür bekannt, dass sie Frauen gut behandelt. Was würde passieren, wenn sie nun plötzlich mich beschuldigten? Was würde ich machen, wenn sie mich schlugen? Was wäre, wenn, wenn, wenn…

Ein großer Mann in Uniform fragte mich, was passiert war. Ich erzählte es ihm. Sie, mein Peiniger, wollten gerade etwas sagen, aber der Polizist schrie: »Sie sind jetzt ruhig!« Das Nächste, was ich mitbekam, war, dass er Sie schlug. Sie lagen auf dem Boden, und er trat Sie mit seinen gigantischen Schuhen. Schweißperlen rannen ihm aus seinen dicken Augenbrauen. Er muss genauso wütend gewesen sein wie ich.

Ich habe Sie seitdem nicht wieder gesehen, aber Ihr Freund, der Sie begleitete, folgte mir bis nach Hause. Er sagte zu mir: »Warum die Aufregung? Es ist doch nicht so, als hätte er Sie gefickt.« Aber für einen zweiten Kampf war ich an diesem Tag zu müde.

Sie und Ihr Freund behaupten wahrscheinlich, Muslime zu sein. Sie beten bestimmt auch jeden Freitag oder noch häufiger in der Moschee. Womöglich sagen Sie Ihren Frauen, dass sie nicht aus dem Haus gehen sollen, weil die Welt da draußen voll mit schrecklichen Menschen ist, die sie entwürdigen. Vielleicht glauben Sie sogar, dass Sie das Recht hätten, meinen Po zu berühren, weil eine »gute« Frau niemals ohne einen Mann auf die Straße geht. Wäre ich eine »gute« Frau, dann würde ich mich auch so verhalten. Diese Straßen gehören den Männern.

Ich schreibe Ihnen diesen Brief, um Ihnen zu sagen, dass ich niemals beabsichtigt habe, dass Sie geschlagen und gedemütigt werden. Aber ich bereue es auch nicht, laut geworden zu sein. Ich schreibe Ihnen, um Ihnen zu sagen, dass ich weiß, was Sie vorhaben. Sie wollen mir drohen, mir Angst machen. Sie wollen, dass ich zu Hause bleibe, wo ich lernen kann, mich um viele Kinder zu kümmern und für jemanden wie Sie zu kochen, und mich einem Mann unterwerfe, der mich eines Tages heiraten soll. Sie wollen, dass ich mich vor der Welt da draußen fürchte und dort nicht meinen Weg und meinen Ort finde. Sie wollen mir glauben machen, dass die einzigen sicheren und »passenden« Orte für mich die Küche und das Schlafzimmer sind.

Ich weiß aber, dass der richtige Ort für mich wie für jede andere Frau die Straßen unserer Stadt sind. Die Schulen dieses Landes. Die Polizei-Akademie. Das Parlament. Die Regierung. Die Moschee. Die Gewerkschaften. Der Kampf oder jeder andere Ort, von dem wir träumen.

Ich schreibe Ihnen, um Ihnen mitzuteilen, dass ich Ihnen nie wieder etwas abkaufen werde. Niemand kann mich überzeugen, dass ich weniger wert bin als ein Mann und dass das beste Leben für mich in einer »sicheren« Küche ist, wo ein Mann oder eine Schwiegermutter jeden meiner Schritte kontrolliert. Ich kaufe euch das nicht ab. Nie wieder.

Ich werde jeden Tag aus dem Haus gehen und mit erhobenem Haupt durch die Straßen meiner Stadt laufen, nicht weil ich es muss, sondern weil ich es kann. Und weder Ihre Belästigung noch eine sexuelle Nötigung oder die unterdrückende Regierung können mich davon abhalten.

Trotzig,

eine Frau, die Sie belästigt haben.